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Naturschutz

Grundlagen

In der Europäischen Union wurde 1992 beschlossen, ein Schutzgebietsnetz (Natura 2000) aufzubauen, welches dem Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume dient. Dafür wurden verschiedene Richtlinien erlassen und in den einzelnen Ländern Schutzgebiete nach diesen Richtlinien eingerichtet.
Das Netz Natura 2000 besteht aus den Gebieten der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG) und der Vogelschutzrichtlinie (vom 2. April 1979, 79/409/EWG).

Die Bundeswehr unterhält einen Organisationsbereich Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD). Dort wird beansprucht, dass man "großen Wert auf Umweltbewusstsein und Umweltwissen im Grundbetrieb und im Einsatz" legt. Besonders abgehoben wird dabei auf den Naturschutz. Von den 12 Truppenüberungsplätzen und einem Luft-/Bodenschließplatz mit einer Gesamtfläche von 140.000 ha sind ca. 65% als Natura 2000-Gebiete ausgewiesen.
Quellen: www.ffh-gebiete.de / www.bfn.de / www.iud.bundeswehr.de


Adobe.png Naturschutz: Arche Truppenübungsplatz
Die militärische Nutzung stellt für Flora und Fauna kein Problem dar, im Gegenteil: Wo Soldaten, Panzer und anderes schweres Gerät unterwegs sind, geht es der Natur mancherorts besonders gut.
von Gunther Willinger - Spektrum (30.4.2019)

Adobe.png Grüner Tarnanstrich fürs Militär?!
Das Greenwashing der Bundeswehr am Beispiel ausgewählter Truppenübungsplätze
von Vera Lebedeva - Studie der Informationsstelle Militarisierung e.V. / Naturfreunde Deutschlands (Nov. 2016)

Bedeutung und Management von militärischen Übungsplätzen für den Naturschutz
Bundesamt für Naturschutz (2011)

Förderverein "Naturpark Colbitz-Letzlinger Heide" e.V.
Naturparkkonzeption für den Naturpark "Colbitz-Letzlinger Heide"
Erarbeitet vom Wissenschaftlichen Beirat des Fördervereins (o.J.)

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