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Toxische Kriegsrückstände

Umweltfolgen durch Militäreinsätze
Auszug aus einer IPPNW-Studie
von Doug Weir und Elizabeth Minor - Feb. 2019

Workshop »Exploring a Legal Framework for Toxic Remnants of War«, 22. Juni 2012, Berlin
Was sind toxische Kriegsrückstände?
Zu den toxischen Kriegsrückständen gehört fraglos das genotoxisch wirkende abgereicherte Uran (depleted uranium – DU), das beim Einsatz von Uranmunition Mensch und Umwelt gefährdet. Als Beispiel für weitere Substanzen mit potenzieller TRW-Qualität könnte man beispielsweise Thorium, weißen Phosphor und Dioxine nennen. Damit eine solche Substanz tatsächlich unter den TRW-Ansatz fällt, muss eine bestimmte Dosis gekoppelt mit Ausgesetztheit (exposure) vorliegen. [...]
Überhaupt ist das Internationale Umweltrecht, einschließlich vorhanden »soft laws«, von großer Relevanz für das TRW-Problem. Hierzu zählen etwa die in der Stockholmer UN-Deklaration von 1972 enthaltenen Prinzipien: Nummer 6 untersagt die Verbreitung toxischer Substanzen, die Ökosysteme ernsthaft oder irreversible schädigen ...
Quelle: Manfred Mohr und Alexander Stöcker - W&F Nr. 3-2012

siehe auch: Luftschadstoffe --> Uranmunition

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