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Militärstandorte in Deutschland


Grafik: Wikipedia / Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

Standorterweiterung von Militärbasen durch Zusammenlegungen

Nach 1990 ist die Anzahl von Militärbasen in Deutschland stark geschrumpft.Dafür sind die nunmehr verbliebenen Standorte jedoch beträchtlich aufgewertet worden. Das zeigt sich vor allem in der Konzentration der US-Militärbasen auf deutschem Boden, die sich mittlerweile auf wenige Standorte und Regionen konzentrieren, die damit leider einen gewaltigen Militarisierungsschub erhalten haben. Ein Beispiel dafür ist, dass das militärische Luftkreuz der US-Streitkräfte früher am Flughafen Frankfurt a.M. als Air Base mit dem Namen Gateway to Europe angesiedelt war. Die Folgen der bereits 2005 abgeschlossenen Verlagerung in die Pfalz nach Ramstein und Spangdahlem muss die dortige Region als drastische Zusatzbelastung für Gesundheit und Umwelt ertragen.

Das Hauptquartier der US Army wurde in den letzten Jahren schrittweise von Heidelberg nach Wiesbaden verlegt, wobei nicht nur die dort vorhandenen Ausbaumöglichkeiten eine Rolle gespielt haben, sondern auch, dass man in der hessischen Landeshauptstadt von deutlich weniger Anti-Kriegsprotesten ausgegangen ist, als dieses in Heidelberg der Fall war.

Vor allem im Irak-Krieg 2003 – an dem sich Deutschland offiziell ja gar nicht beteiligte – zeigte sich die Bedeutung der US Militärbasen in Deutschland für die logistischen Voraussetzungen einer US-Kriegsführung an beliebigen Orten weltweit.

Mittlerweile hat kein Land der Erde so viele fremde Soldaten, familiäre Angehörige und zivile Dienstleister für das Militär auf eigenem Territorium wie Deutschland. Diese sind vor allem in der Großregion Kaiserslautern konzentriert.
Quelle: Widerstand gegen Militärbasen (Kampagne Stopp Air Base Ramstein - K. Peil)

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