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Militärbasen

Militärbasen verursachen Belastungen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit in mehrfacher Hinsicht.

Der Flugbetrieb durch Militärtransporte, Kampfjets und Hubschrauber ist sehr lautstark, auch im Vergleich zur zivilen Luftfahrt. Beschwerden gegen militärischen Fluglärm erweisen sich zumeist als beschwerlicher verglichen mit solchen gegen zivil verursachten Fluglärm.

Gesundheitsbelastungen durch Schadstoffe in der Luft, im Boden und im Grundwasser sind zwar durch höhere Krebsraten im Umfeld größerer Militärbasen signifikant, können aber mangels epidemiologischer Studien nur schwer den Verursachern bzw. bestimmten Emissionsarten zugeordnet werden.

Eine Besonderheit ist die Belastung des Trinkwassers durch Chemikalien, die unter dem Namen Polyfluoralkyl-Substanzen (PFA-S) bekannt sind. PFA-S wurden in der Vergangenheit vor allem durch Feuerlöschschaum verbreitet, der wiederum vor allem bei Übungen auf Militärflughäfen eingesetzt wurde.

Der Naturschutz kann zwar punktuell bei Biotopen von militärischen Sperrgebieten profitieren, jedoch ist die Gesamtbilanz unter Berücksichtigung von Flächenversiegelung und der unterschiedlichen Immissionen  in der Regel negativ.

Nähere Infos dazu unter der Rubrik -> Umweltbelastungen.

 

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